Allmende-Kontor - Vernetzung für urbane Gemeinschaftsgärten

Urbane Gemeinschaftsgärten schaffen neue grüne Orte und Zugänge zur Stadtnatur, sie ermöglichen Teilhabe an der Stadtgestaltung. Sie stiften zur Selbstorganisation und zu gesunder Ernährung an, sie fördern Kommunikation und Kooperation zwischen GärtnerInnen, mit der Verwaltung, mit Forschung und Politik. Urbane Gemeinschaftsgärten sind draussen-Stadtteilzentren und können Schutzräume sein für Menschen in Not. Sie sind ein Gegenargument zur zunehmenden Privatisierung des öffentlichen Raumes. Die Gärten bewahren Werte für die Stadt, die monetär schwer zu messen sind. So sind sie kaum konkurrenzfähig im Ringen gerade um innerstädtische Flächen. Zu viele Gärten sind in ihrem Bestand bedroht und das Entstehen neuer Gemeinschaftsgärten kann beschwerlich sein.  Deshalb unterstützt das Allmende-Kontor urbane Gemeinschaftsgärten in Berlin und drüber hinaus. Und zwar so:


Vernetzung
Von einander lernen, gemeinsam für urbane Gemeinschaftsgärten ein- und auftreten, Kooperation in der Stadtentwicklung, teilen und einander helfen, eine vielfältige Bewegung sein! Dafür vernetzen wir (uns) in Berlin und weit darüber hinaus... mehr

Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
Damit die Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung und wir untereinander von der Vielfalt der urbanen Gemeinschaftsgärten, von deren Bedeutung und der teilweise prekären Situation erfahren, erzählen wir vielfältig davon - mündlich, schriftlich, in den Gärten, im Netz und anderswo. mehr

AG Forschung
Die AG Forschung fand von 2011 bis 2016 im regelmässigen Turnus statt und besteht heute in der Form nicht mehr. Forschungsarbeiten zu urbanen Gemeinschaftsgärten sind zu finden auf der Seite der Anstiftung:
http://anstiftung.de/forschung
http://anstiftung.de/downloads/category/15-forschungsarbeiten-urbane-gaerten
Die AG Forschung hat vielfältige Anfragen verschiedenster Studierender und Promovierender koordiniert und Forschende zum Kolloquium Urban Gardening eingeladen. Gerade neue Forschungsfragen wurden unterstützt: zum einen, um zu vermeiden, dass Gärtnernde immer dasselbe beantworten müssen; zum anderen weil Berge an Forschungen, die in den letzten Jahren zum Thema geschrieben worden sind, eine tolle Arbeitsgrundlage darstellen, die es zu berücksichtigen und zu erweitern gilt.


Gemeinschaftsgarten Allmende-Kontor auf dem Tempelhofer Feld
2010 gründete das Allmende-Kontor den Gemeinschaftsgarten auf dem Tempelhofer Feld als Pioniernutzung. Was im April 2011 mit 10 Beeten begann, ist inzwischen eine blühende und selbstorganisierte Gartengemeinschaft mit 300 Beeten und 900 Gärtner*innen geworden. mehr


Beratung
Kein Gemeinschaftsgarten ist wie der andere! Doch immer wieder tauchen die gleichen Fragen oder Anfangsschwierigkeiten auf, werden sehr ähnliche Erfahrungen gemacht. Von Letzteren gibt es im Allmende-Kontor reichlich, diese und weiteres Wissen wollen wir teilen!

 

Als Mitinitiator*innen und Unterzeichner*innen fühlen wir uns dem Urban Gardening Manifest eng verbunden!